Jedes Jahr sind in Deutschland rund 168.000 Patientinnen und Patienten von Behandlungsfehlern betroffen. Rund 17.000 davon sterben — an Fehlern, die vermeidbar gewesen wären.
Trotzdem werden nur rund 12.000 Fälle pro Jahr überhaupt vom Medizinischen Dienst begutachtet. Das sind drei Prozent. Die anderen 97 Prozent bleiben ungehört.
Nicht weil die Beweise fehlen — sie stehen in Entlassungsbriefen, in Laborwerten, in OP-Berichten. Sondern weil niemand sie im Nachhinein prüfen lässt. Die Angehörigen sind erschöpft. Der Anwalt wirkt teuer. Das System wirkt zu groß.
Petrus Medical liest mit. Damit Werte, die jemand hätte sehen müssen, gesehen werden.